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Neues in der Schwindeltherapie

Viele Menschen leiden unter Schwindel. Dabei handelt es sich um einen Oberbegriff für unterschiedliche Symptome: neben dem Dreh- kennen wir den Schwankschwindel, unklare Gleichgewichtsstörungen und durch Angst getriggerten Schwindel. Während ein Teil der Patienten unter anhaltendem Schwindel leidet, haben andere Schwindelattacken, die für Sekunden oder Minuten anhalten. Der Schwindel kann mit Sehstörungen, Tinnitus, Kopf- bzw. Nackenschmerzen und / oder Übelkeit sowie Angst einhergehen. So unterschiedlich die Schwindelsymptome sein mögen, so schwierig ist es, eine genaue Ursache zu finden.

Die Hauptursache von Schwindel wird noch immer im Bereich des Innenohres bzw. des Gleichgewichtsorgans angenommen. Wenn hier kein krankhafter Befund erhoben wird, werden die Patienten mit dem Schwindel häufig allein gelassen. Er kann aber auch durch Veränderungen des Gehirns, der Augen oder durch Fehlstellungen der Kopfgelenke bedingt sein. Schon häufig konnte durch Physiotherapie oder eine Behandlung beim Osteopathen der Schwindel gebessert werden.

Wir führen seit vier Jahren erfolgreich eine Therapie durch, die nicht nur die Stellung der Kopfgelenke beeinflusst und sich propriozeptive Reize zunutze macht, sondern wir behandeln die Triggerpunkte der Kopfgelenkmuskeln und beeinflussen durch die nozizeptiven Reize die Gleichgewichtskerne im Mittelhirn.
In einer Anwendungsstudie mit inzwischen über 40 Patienten erfolgte zunächst eine HNO- ärztliche Untersuchung und Therapie. Wenn nach 10 – 14 Tagen keine Besserung eintrat, wurden sie weiter zu uns geschickt. Es erfolgten ein bis vier Behandlungen der Triggerpunkte. Bei über 95% kam es zu einer Besserung, 80% wurden beschwerdefrei. Selbst bei eindeutigem Lagerungsschwindel und bei Neuritis des Nervus vestibularis konnte die Schwindelsymptomatik erfolgreich gebessert oder beseitigt werden.

Dies führte uns zu der Auffassung, dass der Schwindel nicht nur vom Geschehen im Innenohr bestimmt wird, sondern vielmehr eine Summation von Fehlinformationen darstellt, die in die Gleichgewichtskerne im Gehirn fluten. Wie die Kerne ( Nuclei vestibularis ) diese Information verarbeiten und anschließend als Symptom (Schwindel, Tinnitus, Sehstörung, Gleichgewichtsstörung, Übelkeit, Schmerz, Angst, Missempfindungen in Gesicht und Kopf) auftreten, wird wohl noch lange eine Geheimnis bleiben. Wir sehen aber, dass die Behandlung der Triggerpunkte im Bereich des Nackens als effektive Therapieneuheit die Vielfalt der Behandlungsmöglichkeiten (HNO, Neurologie, Physiotherapie, Osteopathie) wesentlich ergänzt.

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